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Im November 2002 schloss das
Dokumentationszentrum zur Geschichte der Berliner Mauer für etwa ein
dreiviertel Jahr seine Türen. Der Anlaß dieser zunächst weniger
erfreulichen Nachricht war jedoch erfreulicher Natur:
Mit der Entscheidung
des Deutschen Bundestages im Dezember 2001, das Dokumentationszentrum als
länderübergreifendes Projekt für fünf Jahre mit Mitteln aus
dem sogenannten Mauergrundstücksfonds zu fördern, kann nun ein
Kerngedanke der Rahmenkonzeption für das Gedenkstätten-Ensemble an
der Bernauer Straße realisiert werden.
Das Dokumentationszentrum, das als Ort
der Information und Bildung die inhaltliche Ergänzung zur "Kapelle der
Versöhnung" auf dem ehemaligen Mauerstreifen und zum Denkmal
"Gedenkstätte Berliner Mauer" darstellt,
wurde in den folgenden Monaten
durch den Bau eines Turms mit Aussichtsplattform in seiner
Funktionsfähigkeit noch erweitert. Die bauliche und konzeptionelle
Integration des Aussichtsturms, der den Besuchern jetzt den Blick auf die
historische Umgebung und auf das gedenkstättenspezifische Gesamtensemble
eröffnet und den Zugang zu den historischen, wie auch den aktuellen Fragen
der Teilungsgeschichte vertiefen hilft und um eine neue Wahrnehmungsebene
bereichert. Im Zuge der Bauarbeiten wurden auch die Nutzungs- und
Arbeitsmöglichkeiten im Hauptgebäude verbessert.
Der Umbau war im Juni 2003 abgeschlossen. Wir freuen uns, den Besuchern das Dokumentationszentrum nun in erweiterter baulicher Form zeigen zu können.
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